Der Werkvertrag im internationalen Geschäft

Was gilt es vor Vertragsabschluss zu beachten?



Zielgruppe
Unternehmer/innen, Führungskräfte aus den Bereichen Export und Verwaltung

Programm
Der Abschluss von internationalen Werkverträgen erfreut sich bei Unternehmen immer größerer Beliebtheit. Doch häufig werden Standardverträge, welche für das nationale Geschäft gedacht sind, auch für internationale Verträge blind übernommen. Durch schlechte bzw. falsche Formulierungen können Unternehmen leicht in Stolperfallen geraten und dies führt zu ärgerlichen Mehrkosten und Streitereien.

In diesem Kompaktseminar lernen Sie die wichtigsten rechtlichen Grundlagen für den Abschluss von internationalen Werkverträgen bzw. Unternehmerwerkverträgen (in der EU und in der Nicht-EU) kennen. Sie erhalten von einem Experten praktische Tipps, wie internationale Werkverträge korrekt und effizient gestaltet werden können.

• Der internationale Werkvertrag/Bauvertrag in den verschiedenen Rechtssystemen (common law oder civil law)
- Definition, Unterschiede zu anderen Vertragstypen
- Bedeutung und Anwendung internationaler Vorschriften und Konventionen
- Angebot und Kostenvoranschlag
- Probleme des Bauwerkvertrages während der Abwicklung

• Überwachung des Werkablaufs
- Werkablaufsteuerung
- Nachtragsmanagement
- Behinderungen
- Formen der Abnahme
- Richtiger Umgang mit Architekten und Bauleitern im Ausland
- Kontrollen und Regiearbeiten, Schutz vor Nebenarbeiten
- Bestellungsänderungen

• Maßnahmen bei Störungen
- Maßnahmen bei Verzug und Behinderungen
- Anspruchsdurchsetzung zur Mängelbeseitigung

• Mängel - Gewährleistung
- Gewährleistung hinsichtlich des Werks
- Fristgerechte Geltendmachung der Mängel
- Rüge- und Verjährungsfristen, Unterschiede zu anderen Rechtsstaaten

• Rechnungsprüfung und Nachtragsmanagement
- Abschlagszahlungen, Prüfung von Nachträgen und Schlussrechnungen
- Durchführung der Werkabnahme
- Formelle Stolpersteine, Praxisbeispiel
• Vorzeitige Vertragskündigung: Voraussetzungen, Aufrechnung, Verhalten im Insolvenzfall

• Letzter Ausweg: die gerichtliche Durchsetzung
- Maßnahmen zur Sicherung der Ansprüche, Klage (Gericht oder Schiedsverfahren?)
- Mängelbeseitigungsklage

• FIDIC Regelung und Vertragsmuster
• Tipps zum erfolgreichen Abschluss von sicheren Werkverträgen und zur Vermeidung von Fallstricken bei besonderen Vertragsklauseln
• Besprechung eines Mustervertrags mit ausländischen Auftragnehmern (EU und Nicht-EU)
• Beantwortung von Fragen der Teilnehmer/innen

Referent/in
Massimo Fontana Ros, Studium der Rechtswissenschaften, Fachausbildung zum Betriebsjuristen, internationale Berufserfahrung, Rechtsanwalt mit eigener Kanzlei in Bozen, Bruneck und Mailand und Korrespondenzbüro in London und Dubai. Mitglied der A.I.J.A. in Brüssel sowie der UIA in Paris Zusammenarbeit mit der österreichischen Außenhandelsstelle und dem deutschen Konsulat in Mailand. Die Tätigkeitsschwerpunkte liegen im nationalen und internationalen Handels- und Vertragsrecht, im Gesellschaftsrecht und außerordentliche Operationen.

Sprache
Deutsch

Dauer
1 Vormittag (09:00 - 12:30 Uhr)

Ihre Investition
€ 89,00 + MwSt.

Ihr Nutzen
• Sie erfahren, welche Rechte, Pflichten und Haftung aus einem internationalen Werkvertrag entstehen.
• Sie erweitern Ihr Know-How und können Stolperfallen vermeiden.
• Sie erhalten Praxistipps von einem Experten und können Ihre Fragen und Zweifel besprechen.

Termin
07.11.2018

Ort
WIFI - Weiterbildung und Personalentwicklung, Bozen, Südtiroler Straße 60

Anmeldefrist
31.10.2018
 



Mit dem WIFI auf Erfolgskurs!
ZURÜCK  |  


 Drucken

Feedback


Kooperation
Diese Veranstaltung wird vom WIFI in Kooperation mit IDM Südtirol organisiert.
 
Logo WIFI Logo IDM

WIFI - Weiterbildung
39100 Bozen | Südtiroler Straße 60
Tel. 0471 945 666 | Fax 0471 945 667
St.-Nr. | MwSt.-Nr. 01716880214
wifi@handelskammer.bz.it


Impressum
Privacy | AGB